Alpentour 2001 (kurze 4 Tages Tour in der Schweiz)

Diese kurze Tour ist für ein verlängertes Wochenende (4 Tage inkl. An- und Abreise) geeignet. Die gefahrene Strecke beträgt (ab und zurück nach Stuttgart) 1.450 km. Dabei haben wir insgesamt 16 Alpenpässe erobert.  Durch Variationsmöglichkeiten liesse sich diese Zahl ohne weitere Überbrückungsfahrten auf 20 Pässe erhöhen. Leider hatten wir etwas Pech und die Strecke Bernina - Livigno mit den Pässen d'Eira und Foscagno sowie der Gaviapass zwischen Edolo und Bormio waren gesperrt. Ausserdem sind wir am Samstag gestartet und konnten deswegen den für diese Tour typischen Einstiegspass, den Pragelpass nicht geniessen, da auf dieser wunderbaren Strecke am Wochenende KFZ  verboten sind.

Das Roadbook
 


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010 - Klausen
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Der erste Pass am ersten Tag. Nach der langen Fahrt von Stuttgart gibt die kurvenreiche Pass-Auffahrt eine wohltuende Aussicht auf die kommenden Erlebnisse. Das Fahrzeug im Hintegrund ist mein Westie. Das vordere ist ein Caterham und gehört meinem Freund Hendrik.


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011 - Kotflügel des Caterhams 
(im wahrsten Sinne des Wortes)
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Manche Fahrer achten nur auf den Grip des Fahrbahnbelags des Klausenpasses. Da Kuhdung diesen nicht massgeblich beeinflusst, werden frische Tretmienen nicht umfahren.


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020 - Se7en Treffen in Altdorf
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Am Ende der Passabfahrt liegt der Ort Altdorf. Dort ist ein Lotus S4 zu Hause. Diesen und einen gelben Caterham aus dem nahen Luzern treffen wir dort im Ortskern. Es muss toll sein, in diesem Kurven-Dorado zu leben und immer diese spektakulären Strecken geniessen zu können.


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021 - Altdorf
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Da schaut er, der Wilhelm Tell. Bestimmt hätte er seine Armbrust gegen ein solches Auto eingetauscht.


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030 - Furka
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Der zweite Tag startet nach der Übernachtung in Altdorf mit einem Highlight: Die 3-Pässe-Schleife (Furka, Grimsel und Susten - i.d. Reihenfolge, um dem Sonntagsverkehr auszuweichen).


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031 - Furka
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Der schweizer Caterham begleitet uns an diesem Tag. Aber mein Westfield ist ja tolerant und hat nichts gegen die Anwesenheit dieser anderen Interpretation des Lotus Super Se7en.


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032 - Panne Caterham
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Statt dessen zeigt sich Hendriks Caterham, ob der Konkurrenz etwas verschnupft und reagiert prompt mit dem Ausfall des Blinkerschalters.


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040 - Grimsel
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Angekommen auf dem Grimselpass zeigt sich, dass im Sommer in den Alpen auch mit kalten Temperaturen gerechnet werden muss.


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041 - Grimsel
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Hendrik kontrolliert, warum sich sein Caterham so sehr an meinen Westie anschmiegt. Das liegt an der nicht vorhandenen Heizung im Caterham. Das Auto will schlicht von meiner Heizung profitieren.


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050 - Susten
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Am Sustenpass ist es dann beiden Caterham-Fahrern zu kalt, so dass mein Westie alleine auf das Gipfelphoto muss.


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051 - Susten
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Immer noch alleine !


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060 - Oberalp
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Am Oberalppass angekommen.


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061 - Oberalp
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Die Fahrer bestehen nun auf eine Veränderung des Leistungsgewichts durch Aufnahme von Nahrung. Also stellen wir die Fahrzeuge ab.


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070 - Panne Caterham
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Hendriks Caterham ist daher bei der Abfahrt vom Oberalppass komplett verägert und verweigert die Rücknahme des Gases. Dem Fahrzeugs geht es offensichtlich zu langsam vorwärt.


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071 - Panne Caterham
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Mit etwas Öl (Ein Caterham-Fahrer führt immer welches mit. Warum wohl ?) wird das Gefährt wieder versöhnt.Leider befriedigt dies den Caterham nur für kurze Zeit, so dass am nächsten Tag ein Werkstattbesuch (kostet uns eine halbe Stunde) notwendig wird.


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080 - Lukmanier
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Der Caterham aus Luzern hat sich mittlerweile auf die Heimreise begeben, da erklimmen wir noch den letzten Pass des Tages. Weniger die Kurven beeindrucken uns, dazu hatten wir heute zu viele, vielmehr ist es die lange und enge Gallerie vor der Passhöhe, die uns ein Gefühl von Formel 1 in Monaco vermittelt. So muss sich ein Fahrer fühlen, wenn er  den Tunnel dort befährt.


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090 - Camping bei Belinzona
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Nach dem Abstieg auf rund 250 Meter über Meer, wird es auch sofort wieder wärmer. So dass wir beschliessen bei unseren Autos draussen zu übernachten.


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100 - San Bernardino
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Der dritte Tag beginnt mit schönstem Urlaubswetter und einem der spektakulärsten Pässe, vorausgesetzt das Fahrzeug und dessen Fahrer lieben Spitzkehren. Für mich und den V8 die richtige Spielwiese.


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110 - Splügen
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Es gibt mancherlei Hindernisse bei Passauffahrten. Zwei Typen sind jedoch besonders gefährlich, da unberechenbar: Kühe (siehe Abbildung) und Holländer mit Wohnanhänger (ohne Abbildung).


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111 - Splügen
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Trotzdem meistern wir den Splügen und stehen vor einem kurzen Abstecher nach Italien.


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120 - Maloja
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Nach einer Pizza in Chiavenna erklimmen wir die Passhöhe von Maloja. Auf der Strecke nach St. Moritz reiht sich See an See: eine wunderschöne Gegend.


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130 - Julier
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Die Hausstrecke für alle St. Moritzer Porsche, Ferrari etc. ist leider keine Se7en-Strecke. Zu wenig Kurven, zu viele Geraden. Trotzdem fahren wir natürlich auf den Pass hoch, wenn wir schon mal in der Gegend sind.


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140 - Bernina
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Schönstes Wetter und kaum Verkehr. In dieser idealen Kombination erfahren wir den Bernina. Selbst vor dem Hospiz parken keine Fahrzeuge. Die Alpen gehören an diesem Tage uns und unsern Autos.


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141 - Bernina
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Und weil es so schön ist, auch noch von hinten.


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160 - Aprica
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Der Pass ist als solcher nicht gerade erwähnenswert, aber um die Statistik zu erhöhen, ist das obligatorische Foto nicht zu umgehen. 


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170 - Camping in Edolo
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Eigentlich ist unser Ziel von Bernina über Livigno (2 Pässe) zum Stilfserjoch zu gelangen. Leider ist diese Strecke (noch ?) gesperrt. So weichen wir über das Poschiavo und Edolo Richtung Gaviapass aus. Zu spät um diese Strecke noch anzugehen übernachten wir auf einem fast menschenleeren Campingplatz bei Edolo und geniessen ein fantastisches Bergpanorama.


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180 - Stilfserjoch
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Am vierten und letzen Tag stellt sich jedoch heraus, dass der Gaviapass auch noch gesperrt ist. So fahren wir zurück über den Passo d'Aprica und nehmen halt die Schnellstrasse von Tirano zum Stilfserjoch.


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181 - Stilfserjoch
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Zweifelsfrei der Touristenpass schlechthin. Ein freies Fahren ist nur eingeschränkt möglich. Trotzdem bietet die Passstrecke auf Grund der Länge und die Passhöhe wegen des unglaublichen Panoramas jede Menge Vergnügen. So ist dieser Pass für mich ein Muss bei jeder Alpentour.


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190 - Umbrail
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Der Umbrail ist aus meiner Sicht eigentlich kein eigner Pass, sondern ein Bestandteil des Stilfserjochs. Zumindest ist er die Abfahrtsvariante vom Joch, um den Touristenströmen zu umgehen.


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200 - Ofenpass
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Ein kleinerer Pass, der die Heimreise einleitet.


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210 - Flüela
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Zum Ende unserer Tour geniessen wir noch die perfekten Kurven des Flüela bei wenig Verkehr. Einer der besten Pässe der Tour zum Abschluss. Das ist genau der richtige Apetitanreger für die nächste Tour.


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211 - Flüela
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Der Schmelzwassersee von Füela.

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